OP Verfahren der Adipositaschirurgie

Das MagenbandDer MagenbypassSchlauchmagenDer Magenballon      Biliopankreatische Diversion

Magenbypass (RNY-Bypass)Magenbypass

 

Die Magenbypassoperation war über viele Jahre die Standardoperation schlechthin, insbesondere in den USA. Diese Technik ist insgesamt sehr erfolgreich, wird jedoch zunehmend von der Schlauchmagenoperation verdrängt. Die Operation wird ebenfalls in minimalinvasiver Technik durchgeführt, dabei wird der Magen dicht unterhalb der Speiseröhre mit Klammergeräten verschlossen und durchtrennt. Eine Verbindung zwischen Dünndarm und dem kleinen erhaltenen Magenanteil (Pouch) sorgt für den Transport der Nahrung direkt in den Dünndarm. Der Magen wird also umgangen und liegt im „Bypass“. Im Wesentlichen wird durch den Bypass, wie beim Schlauchmagen auch, die Nahrungsmenge deutlich reduziert. Hinzu kommt im geringeren Umfang auch eine eingeschränkte Resorbtion (Aufnahme) von Nährstoffen, leider aber auch von Vitaminen und Mineralien. Aus diesem Grunde ist es erforderlich, dass nach einer Bypassoperation lebenslang Vitamine und Mineralien zugeführt werden müssen. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass der ausgeschaltete Magenanteil mittels Endoskopie nicht zugänglich ist! So besteht in der Regel auch keine Möglichkeit, z.B. an den Gallengängen bei Steinen, interventionell (ERCP) tätig zu werden. Der Effekt der Magenbypassanlage ist hinsichtlich der Gewichtsreduktion und auch der Verbesserung der Stoffwechsellage bei Diabetes mellitus mit der Schlauchmagenoperation nahezu identisch. Aus diesem Grund empfehlen wir die Magenbypassanlage nur in bestimmten ausgewählten Fällen, zum Beispiel bei schwer einstellbarem Diabetes mellitus, Reflux (Sodbrennen) oder als "Redo-Operation" nach einer Schlauchmagenoperation.

Video einer Magenbypass Operation

Your Pic Your Pic Your Pic

DKG Krebsgesellschaft     Adipositas Selbsthilfegruppen

 

 

logo ua