Adipositaschirurgie und Kostenübernahme

Operative Maßnahmen kommen grundsätzlich nur nach einer nicht erfolgreichen konservativen Therapie in Frage und zwar unabhängig davon ob die Kosten von einer Krankenkasse oder vom Patienten selbst (Selbstzahler) übernommen werden. Im Regelfall wünschen unsere Patienten die Kostenübernahme durch ihre gesetzliche oder private Krankenkasse. Die Voraussetzungen die dazu erfüllt sein müssen sind grundsätzlich die Selben und orientieren sich an der medizinischen Leitlinie. Der Unterschied zwischen den Kassenformen besteht darin, dass die Versicherten einer gesetzlichen Krankenkasse durch den Medizinischen Dienst (MDK) begutachtet werden, während bei einer Privatkasse die Entscheidung nach Aktenlage erfolgt. In der Regel wird ein sogenanntes „Multimodales Therapiegrogramm“ gefordert, welches über einen Mindestzeitraum von 6-12 Monaten unter ärztlicher Anleitung verfolgt wurde und im Ergebnis keine ausreichende Gewichtsreduktion zu erkennen war. Die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe gehört ebenfalls zu den Bedingungen zur Kostenübernahme. Wir helfen Ihnen mit unserer Stellungnahme, Begutachtung, Angeboten zum Bewegungstraining und unseren verschiedenen Selbsthilfegruppen. Maßgeblich ist aber Ihr Engagement! Weitere Details zum Thema „Multimodales Therapiegrogramm“ werden im Rahmen eines Beratungsgesprächs oder den Abenden der Selbsthilfegruppe („Ersti-Gruppe“) erläutert.

Your Pic Your Pic Your Pic

DKG Krebsgesellschaft     Adipositas Selbsthilfegruppen

 

 

logo ua