Divertikulose und Divertikulitis

Die Divertikulose und Divertikulitis des Dickdarms stellt inzwischen eine Volkskrankheit dar und ist ganz wesentlich auf eine ballaststoffarme Ernährung sowie anlagebedingte Faktoren zurückzuführen. Meistens verläuft die Erkrankung in Schüben ab dem

40-sten Lebensjahr. Dem akuten Schub einer Divertikulitis folgt in der Regel ein mehr oder weniger langes, freies Intervall, welches komplett beschwerdefrei sein kann. Bei Obstipation (Verstopfung) sollten stuhlregulierende Maßnahmen sowie eine ballaststoffreiche Ernährung verfolgt werden. Im Wiederholungsfall der Divertikulitis sollte auch ohne Komplikation (Perforation, Abszess, Blutung) die Operation diskutiert werden. Der Regeleingriff stellt heute die laparaskopisch assistierte Sigmaresektion dar. Im günstigsten Fall können die Patienten bereits 5-8 Tage nach der Operation das Krankenhaus praktisch beschwerdefrei verlassen. Ist es jedoch bereits zu einer Komplikation der Divertikulitis mit Perforation oder Abszessbildung gekommen, liegt immer ein schweres Krankheitsbild vor (Peritonitis-Bauchfellentzündung), so dass die Behandlung sich auch über Wochen hinziehen kann. Eine solche Situation sollte unbedingt vermieden werden, wir empfehlen daher die früh elektive Operation im entzündungsfreien Intervall!

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